Die visuelle Wahrnehmung

Sie ist die Wahrnehmung die in der Entwicklung zuletzt angelegt ist. Als Fernsinn ist sie nicht lebensnotwendig. Blinde Menschen können sich mit Hilfe ihrer anderen Sinne durchaus koordiniert bewegen und ihr Leben meistern. Die visuelle Wahrnehmung ist aber eine wichtige Kontrollinstanz. Sie steuert unsere feinbewegungen; die Augen- Hand- Koordintation beginnt bereits mit dem gezielten Greifen des Babys und wird bis zur Graphomotorik in der Schule verfeinert.
Sie gibt uns die Möglichkeit zu fokussieren, wir können Aufmerksamkeit auf Details richten, ohne uns von der Umwelt ablenken zu lassen, und helfen uns, uns im Raum zu bewegen und zurechtzufinden. Das Blinde- Kuh- Spiel macht die Schwierigkeit der Raumorientierung ohne Augenkontrolle deutlich.
Sie hilft uns, Bewegungen zu steuern, wenn die Nahsinne irritiert sind, wie beim Drehschwindel, wenn wir einen Punkt im Raum mit den Augen fixieren, um unser Gleichgewicht wieder zu finden.
Zusammen mit dem vestibulären System und dem Bewegungssinn ermöglicht sie uns, unser Tempo im Raum, im Verkehr, in der Menschenmenge anzupassen.

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